Mittwoch, 27. März 2013

Gastblogging - heute: die Manduca mit MUDDI


Ich bin begeistert. Wie ich ja schon angemerkt hatte, möchte ich eigentlich ein möglichst umfangreiches Archiv an Trageerfahrungen zusammentragen. Tragen ist ein so individuelles Ding, dass es nicht schaden kann, möglichst viele verschiedene Meinungen und Erfahrungen zu kennen. Das macht mich in meiner Arbeit sicherer, es erweitert meinen Horizont und bewahrt mich hoffentlich vor dem gefürchteten Dogmatismus ;o)

Aber ich kann unmöglich selber alles testen und probieren, was der Markt so hergibt. Es passt auch einfach nicht alles für mich und zu uns, und so bin ich froh und glücklich, mit ein paar sehr guten Freundinnen und vielen Bekannten sehr viel Trageerfahrung im Hintergrund zu haben. Was liegt näher, als die versammelten Mamas schlicht selbst um ihre Trageerfahrungen zu bitten? Den Anfang macht heute Sarah von MUDDIs mit ihren Erfahrungen.

Vorhang auf:


"Unseren Großen habe ich damals leider nicht getragen. Ich kannte mich nicht aus, eine Freundin hat mir einen BabyBjörn mitgebracht. Der war mir so dermaßen suspekt, das ich das gelassen habe. Zum Glück. Durch Freundinnen habe ich beim zweiten Kind von der Manduca erfahren und wir haben sie geliebt. Der Mini hat quasi darin gewohnt. Ich habe mir damals auch ein Tuch zeigen lassen, aber entweder war die Beratung zu schlecht oder ich zu dusselig, ich hab es nicht hinbekommen. Die Manduca ist einfach, man merkt sehr gut, ob alles gut sitzt oder nicht, es gibt gefühlte 80 Möglichkeiten, etwas zu verstellen. Der Mini war viel in der Manduca. Der riesengroße Vorteil war einfach, das ich mit dem Junior rennen, klettern und rutschen konnte und trotzdem den Mini immer bei mir hatte. Ich brauchte keinen Kinderwagen beaufsichtigen, ich konnte überall mit hin. Das hat mit zwei so kleinen Kindern (Abstand 25 Monate) unheimlich viel Freiheit und Spaß ermöglicht. Einen wirklichen Nachteil kann ich nicht nennen. Der Mini war von Anfang an sehr groß und schwer, ein zarteres Baby wäre anfangs in einem Tuch sicherlich besser aufgehoben. Aber das war hier wie gesagt kein Problem. Der Mini hat sich immer sehr wohl gefühlt, hat neugierig die Gegend betrachtet oder direkt wieder geschlafen. Diese Nähe zum Kind ist einzigartig und einfach wunderschön.

Ich habe lange getragen, da hatte der Mini schon gute 13 kg. Ich habe bis auf einen einzigen Ausflug immer vor dem Bauch getragen. Ich bin bekennende Glucke und wollte mein Kind sehen können. ;o) Durch die gute Einstellung der Tragehilfe hatte ich nie Rückenprobleme. Wenn mal was verspannte, habe ich etwas an den Gurten verstellt und alles lief wieder rund. Die Manduca war auch einfach praktisch mitzunehmen, als der Mini schon laufen konnte. Ich hab sie einfach immer umgebunden und wenn er kaputt war oder ich entschieden hatte, das der Trotzkopf nun mal kurz "gesichert" wird, kam er in die Manduca und weiter ging es.
Die Nähe, die Freiheit, das Vertrauen - das sind für mich die einzigartigen Vorteile des Tragens. Hier war es die Manduca, die uns begleitet hat über fast 2 Jahre. Ich freue mich darauf, beim nächsten Kind ein Tuch zu probieren. Dieses Mal mit fachkundiger Beratung."


Danke, Sarah. Und auf die Beratung freue ich mich jetzt schon.


Kommentare:

  1. Hach, ein sehr schöner Erfahrungsbericht!!
    Das weckt diese kleine Sehnsucht in mir...

    LG
    Susi

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  2. Manduca - auch voll mein Ding. Bei Annika hatte ich noch ein Tragetuch, aber das habe ich mir in 4,60m gekauft und es hat mich einfach genervt, dass es so ultra lang war. Die Manduca dagegen kann man sich umschnallen, die baumelt zwar ein bissl, aber ist nicht so unpraktisch. Kristian konnte sie dann auch schnell mal nehmen und musste nicht mit dem Tragetuch kämpfen.

    Katharina und ich trauern der Manduca auch noch beide hinterher...

    LG, Kirsten

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